Kammerofen für Materialien mit flüssigen Beschichtungsstoffen (Lackkammerofen)
Beste Lackierungsergebnisse erhält man in einem speziellen Lackkammerofen.
Er sorgt für optimale Temperaturverhältnisse und schützt das Material vor
Dreck und Staub. Beim Trocknen von Lacken können explosive Dämpfe entstehen.
Daher gehören Lacke – auch neben Formlack oder Tränkharz – zu den flüssigen
Beschichtungsstoffen, für die bestimmte Unfallverhütungsvorschriften gelten.
Ein Lackkammerofen muss spezielle Überwachungsvorrichtungen aufweisen und
über einen Abluftventilator verfügen.
Für einen Lackkammerofen gilt die Norm DIN EN 1539. Sie enthält
Sicherheitsbestimmungen für Öfen und Trockner, bei denen während des
Trocknungsprozesses oder der Erhitzung brennbare Stoffe freigesetzt werden.
Dabei handelt es sich hauptsächlich um flüchtige, organische Verbindungen.
Grundlegend werden Kammertrockner und Lösemitteltrockner danach
unterschieden, ob sie mit oder ohne Lösemittelverdampfung betrieben werden.
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